Pressemitteilung
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Protest für AfD-Verbot in über 20 Orten am Tag des Grundgesetzes

Veröffentlicht am Mo., 18.5.2026

Demonstration von vielen Menschen mit bunten Fahnen vor dem Bundestag.

Am Tag des Grundgesetzes, dem 23.05.2026, ruft ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis zu einem deutschlandweiten Aktionstag für das AfD-Verbot auf. Unter dem aus Art. 1 GG abgeleiteten Motto "Menschenwürde verteidigen" finden in über 20 deutschen Städten Aktionen statt, u.a. Großkundgebungen in Hamburg, München, Nürnberg, Tübingen und Halle a.d. Saale. In Berlin erwartet die Passant*innen ein Familientag für das Grundgesetz, in Saarbrücken ein begehbares Grundgesetz.

Die Kampagne „Menschenwürde verteidigen – AfD-Verbot jetzt!“ und „Aufstehen gegen Rassismus!“ initiieren den Protesttag gemeinsam mit über 60 zivilgesellschaftlichen Organisationen. Das Bündnis erinnert daran, dass die in Art. 1 garantierte Unantastbarkeit der Menschenwürde als Kernstück an der Spitze der Verfassung steht. Der Schutz der Menschenwürde ist der zentrale Auftrag des Grundgesetzes. Aus den Erfahrungen der Terrorherrschaft des NS-Regimes, des Zweiten Weltkriegs und des Holocaust ist das Parteiverbotsverfahren als (Schutz-) Instrument der wehrhaften Demokratie entstanden. Die Proteste fordern Bundestag, Bundesrat und Bundesregierung auf, genau dieses Instrument zu nutzen und unverzüglich das AfD-Verbotsverfahren vor dem Bundesverfassungsgericht einzuleiten.

„Die AfD tritt die Würde von Millionen von Menschen in Deutschland mit Füßen, während die Politik tatenlos zusieht. Die Union muss endlich ihre Blockadehaltung zum AfD-Verbot aufgeben, sonst machen sich die Konservativen ein weiteres Mal zum Steigbügelhalter des Faschismus. Wer die Menschenwürde tatsächlich schützen will, stellt sich der AfD entgegen – mit allen Mitteln, die unsere Verfassung bietet. Und das JETZT!", erklärt Felix Jochim, Pressesprecher der Kampagne.

Wir müssen verhindern, dass in Deutschland wieder eine faschistische Partei an die Macht kommt. Deswegen rufen wir als Kampagne dazu auf, gemeinsam am 23.05.2026 das Grundgesetz und die Menschenwürde zu feiern und laut für ein AfD-Verbot auf die Straßen zu gehen, um gesellschaftlichen Druck auf Parteien und Politiker*innen aufzubauen.

Hier finden Sie eine Liste mit den angekündigten Demonstrationen, die fortlaufend aktualisiert wird.

Für Interview- und Nachfragen erreichen Sie die Pressesprecher*innen der Kampagne vor Ort in Berlin sowie unter:

presse@afd-verbot.jetzt

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